Pantostin Testbericht

PantostinDas Mittel Pantostin, welches auf den Wirkstoff Alfatradiol setzt, ist ein weiteres Produkt, das wir bei Amazon gefunden haben. Auch dieses soll gegen den erblich bedingten Haarausfall helfen; nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen.
Auf der Produktseite bei Amazon findet man nicht allzu viele Informationen und durch eine Suche bei Google haben wir auch keine eigene Website zum Produkt gefunden. So mussten wir uns selbst Informationen über den Wirkstoff Alfatradiol und dessen Eigenschaften zusammensuchen.
Auf Amazon sind zu Pantostin bereits einige Rezensionen vorhanden, die Großteils positiv ausfallen.
Grund genug einen Tester damit zu beauftragen, das Produkt auszuprobieren und seine Erfahrungen damit festzuhalten.
Bevor wir uns aber ansehen, wie das Präparat im Test gewirkt hat, widmen wir uns noch der Anwendung und der Wirkungsweise.
Eine Übersicht unserer Testergebnisse können Sie übrigens hier finden: Testübersicht

Anwendung und Wirkungsweise

Bei Pantostin handelt es sich um eine Lösung, die von außen auf die Kopfhaut aufgetragen wird. Dies soll täglich ein Mal geschehen, in einer Dosis von 3ml. Eine Wirkung kann angeblich schon einen Monat nach Anwendungsbeginn auftreten, allerdings kann man erst nach einer täglichen Anwendung über 3 Monate hinweg damit rechnen.
Bei der Anwendung können kleinere Nebenwirkungen auftreten, die aber normalerweise nicht auf den Wirkstoff zurückzuführen sind, sondern auf die Hilfsstoffe. So kann zum Beispiel eine trockene, brennende oder juckende Kopfhaut auftreten.
Der Wirkstoff von Pantostin, Alfatradiol, ist ein leichtes Östrogen, also ein weibliches Hormon, welches dafür sorgen soll, dass die Synthese von DHT aus Testosteron gehemmt wird. DHT ist nämlich ein Abbauprodukt von Testosteron, das bei einer vererbten Überempfindlichkeit der Haarwurzeln, diese angreifen kann und so den Haarausfall verursacht.
Ob das aber auch in der Praxis funktioniert und nicht nur laut Beschreibung, wollen wir uns jetzt im Test ansehen.

Pantostin im Test

Tester: Harald A., männlich, 29 Jahre

Bei mir hat der Haarausfall langsam mit der Pubertät angefangen und ist dann so nach und nach fortgeschritten. Bis vor ein, zwei Jahren hat mich das nicht so gestört. Nun, wo die Haare aber schon deutlich weniger geworden sind, würde ich diese Entwicklung gerne stoppen und hoffe das mit einem Mittel gegen erblich bedingten Haarausfall schaffen zu können. Im folgenden Test möchte ich beschreiben, welche Erfahrungen ich mit Pantostin gemacht habe:
Von der Lösung werden ja täglich 3ml auf der Kopfhaut verteilt, was eigentlich ganz schöne viel ist. Da muss man immer wieder ein wenig auftragen und dann einmassieren. Das ist etwas lästig. Aber egal; was tut man nicht alles für seine Haare? Ich hatte gehofft, dass ich bereits nach einem Monat eine Veränderung bemerken würde, aber das war leider nicht der Fall! Auch das zweite Monate der Anwendung verstrich, ohne dass ich etwas bemerkt hätte. Schlussendlich, nach 3 Monaten, was ja als empfohlene Mindestanwendungszeit angegeben ist, um Resultate zu erzielen, muss ich leider sagen, dass sich bei mir überhaupt keine Wirkung eingestellt hat; mal abgesehen von gelegentlichem, leichtem Kopfjucken.

Fazit

Bei mir hat die Anwendung von Pantostin leider überhaupt nichts gebracht. Entweder ist es tatsächlich so, dass Haarwuchsmittel von Person zu Person unterschiedlich wirken und ich einfach Pech hatte, oder das Produkt wirkt an sich nicht. Dem widersprechen aber Untersuchungen, die zeigen, dass das Mittel sehr wohl helfen kann. Das habe ich zumindest gelesen; kann es aber durch meinen Test nicht bestätigen.

Wenn Sie sich für Mittel gegen den erblich bedingten Haarausfall interessieren, dann finden Sie auf unserer Website Tests und Erfahrungen zu zahlreichen Haarwuchsmitteln.
Eine Übersicht unserer Testergebnisse können Sie übrigens hier finden: Testübersicht